Zum Inhalt springen

Rechenstand 2026 · Quellen und Annahmen transparent

Deutscher Rechneramtlich gerechnet

Photovoltaik-Rechner: Ertrag, Eigenverbrauch und Nutzen

Modellieren Sie PV-Erzeugung aus Leistung und spezifischem Ertrag, teilen Sie sie in Eigenverbrauch und Einspeisung und bewerten Sie beide Mengen mit Ihren Tarifen. Degradation und laufende Kosten fließen jährlich ein.

Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026

Ertrag

kWp × kWh/kWp

Eigenverbrauch

eigene Quote

Vergütung

Tarifeingabe

Zeitraum

bis 40 Jahre

kWp
kWh/kWp
%
ct/kWh
ct/kWh
%
Jahre

Tarife und Ertrag prüfen

7,70 ct/kWh entspricht der veröffentlichten Teileinspeisung bis 10 kW für Inbetriebnahmen 1. August 2026 bis 31. Januar 2027. Ändern Sie den Wert für Ihre Anlage; Ausrichtung, Verschattung, Speicherverluste und Steuern sind nicht automatisch enthalten.

Nutzen im ersten Jahr

1.289,48 €

9.500 kWh modellierter Ertrag

Eigenverbrauch

3.325 kWh

Einspeisung

6.175 kWh

Nutzen über Zeitraum

24.369,96 €

Einfache Amortisation

15. Jahr

Tabelle kann seitlich verschoben werden.

JahrErzeugungJahresnutzenKumuliert
19.500 kWh1.289,48 €1.289,48 €
59.311 kWh1.258,92 €6.370,79 €
109.081 kWh1.221,57 €12.552,95 €
158.856 kWh1.185,14 €18.551,15 €
208.637 kWh1.149,62 €24.369,96 €

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1Anlage dimensionierenTragen Sie installierte kWp und standortbezogenen spezifischen Ertrag ein.
  2. 2Strom aufteilenSetzen Sie einen belegbaren Eigenverbrauchsanteil.
  3. 3Preise erfassenNutzen Sie eigenen Bezugspreis und gültige Einspeisevergütung.
  4. 4Verlauf testenVariieren Sie Degradation, Betriebskosten und Betrachtungsdauer.

Wie berechnet der Photovoltaik-Rechner?

Installierte Leistung in kWp mal spezifischer Jahresertrag in kWh/kWp ergibt die Stromerzeugung des ersten Jahres. Bei 10 kWp und 950 kWh/kWp sind das 9.500 kWh. Ein Eigenverbrauch von 35 Prozent entspricht 3.325 kWh; 6.175 kWh werden eingespeist.

Eigenverbrauch wird mit dem vermiedenen Bezugsstrompreis bewertet, Einspeisung mit der Vergütung. Laufende Kosten werden abgezogen. Die jährliche Erzeugung sinkt anschließend um die eingegebene Degradation.

PV-Beispiel mit zwei Zahlungsströmen

Bei 32 ct/kWh Bezugspreis spart der Eigenverbrauch im ersten Jahr 1.064 Euro. Bei 7,70 ct/kWh Einspeisevergütung entstehen rund 475 Euro Einspeiseerlös. Nach 250 Euro laufenden Kosten beträgt der modellierte Erstjahresnutzen etwa 1.289 Euro.

Bei 18.000 Euro Investition wäre die einfache Amortisation frühestens nach mehreren Jahren erreicht. Der Rechner addiert nominale Jahresnutzen; Finanzierung, Diskontierung, Steuern und Ersatzinvestitionen sind darin nicht enthalten.

EEG-Vergütung im Jahr 2026

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht für Inbetriebnahmen vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 bei Gebäudeanlagen bis 10 kW eine Einspeisevergütung von 7,70 ct/kWh für Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh für Volleinspeisung. Größere Leistungssegmente werden gestaffelt.

Leistung bisTeileinspeisungVolleinspeisung
10 kW7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
40 kW6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
100 kW5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Die Tool-Eingabe ist frei, weil Inbetriebnahme, Segment und Vermarktungsform den Wert bestimmen.

Eigenverbrauch und Speicher

Eigenverbrauch setzt Gleichzeitigkeit voraus. Jahreserzeugung und Jahresstromverbrauch allein reichen nicht. Lastprofil, Wärmepumpe, Elektroauto, Speichergröße und Steuerung verändern die Quote. Prüfen Sie eine Simulation in Stunden- oder Viertelstundenauflösung.

Ein Speicher erhöht häufig Eigenverbrauch, kostet aber Geld und verliert Energie. Ergänzen Sie Investition und laufende Kosten; eine pauschal höhere Quote ohne Speicherverlust überschätzt den Nutzen. Für Gerätemengen hilft der Stromverbrauch-Rechner.

Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsrisiken

Verschattung, Ausrichtung, Dachneigung, Wechselrichterbegrenzung, Verschmutzung, Temperatur und Ausfälle beeinflussen den spezifischen Ertrag. Die jährliche Degradation ist eine Anlagenannahme, keine gesetzliche Konstante.

Strompreise können steigen oder fallen. Der Rechner hält sie nominal konstant. Prüfen Sie mindestens niedrigen und hohen Bezugspreis sowie geringeren Ertrag. Bei Angeboten vergleichen Sie Netto-/Bruttopreise, Garantien, Netzanschluss, Zähler und laufende Versicherung.

Photovoltaik: Eingaben, Quellen und Grenzen prüfen

Übernehmen Sie Zählerstände, Mengen, Flächen und Preise aus Unterlagen mit demselben Abrechnungszeitraum. Trennen Sie Euro pro Jahr, Euro pro Monat, Cent pro Kilowattstunde, Kilowattstunden und Kubikmeter. Ein Faktor ohne Einheit darf erst eingesetzt werden, wenn Herkunft und Bezugsgröße feststehen. Speichern Sie Eingaben und Datum zusammen mit dem Ergebnis.

Rechnen Sie mindestens drei Szenarien. Das Basisszenario verwendet Vertrag oder Messung. Ein sparsames Szenario senkt Verbrauch beziehungsweise verbessert Ertrag oder Effizienz. Ein Belastungsszenario erhöht Tarif und Verbrauch oder senkt Anlagenleistung. Ändern Sie zunächst nur eine Eingabe; dadurch wird sichtbar, welche Annahme den Eurobetrag treibt.

Kontrollieren Sie die Rechnung mit einer Überschlagsformel: Verbrauch mal Arbeitspreis plus Grundpreis ergibt Jahreskosten. Leistung mal Zeit ergibt Energie. Nutzwärme geteilt durch Effizienz ergibt benötigte Endenergie. Fläche mal Kennwert ergibt Jahresenergie. Weicht dieser Überschlag stark ab, prüfen Sie zuerst Cent/Euro, Monat/Jahr und Quadratmeter/Gesamtfläche.

Tarife, Klima, Nutzerverhalten, Anlagenwirkungsgrad, spezifischer Solarertrag, Degradation und Herstellerangaben können sich ändern. Der Rechner ruft keine Angebote ab. Jede solche Größe bleibt eine sichtbare Benutzereingabe; selbst plausible Vorbelegungen sind kein aktueller Marktpreis und keine zugesicherte Anlagenleistung.

Erzeugung, Eigenverbrauch und Zahlung trennen

Der spezifische Ertrag in Kilowattstunden je Kilowattpeak hängt von Standort, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung, Wechselrichter, Temperatur und Verlusten ab. Nutzen Sie eine standortbezogene Simulation oder Ertragsgarantie als Szenarioquelle. Der Eigenverbrauchsanteil hängt vom zeitlichen Lastprofil ab; ein Jahressaldo allein kann gleichzeitige Erzeugung und Nutzung nicht nachweisen.

Der Rechner bewertet selbst verbrauchten Strom mit dem eingegebenen Bezugspreis und Einspeisung mit dem eingegebenen Vergütungssatz. Speicherinvestition, Ersatz des Wechselrichters, Finanzierung, Steuer und Abregelung müssen Sie separat ergänzen. Eine einfache Amortisation ignoriert den Zeitwert des Geldes. Für eine Investitionsentscheidung gehören Kapitalwert und mehrere Preis-/Ertragsszenarien daneben.

Amtliche und fachliche Quellen

Gesetze bestimmen Abrechnung, Klassen oder Förderung; sie liefern nicht automatisch Ihren Verbrauch oder Tarif. Öffnen Sie die Quelle zur betroffenen Ergebniszeile und prüfen Sie den geltenden Stand:

Passende Anschlussrechnungen

Trennen Sie Verbrauch, Preis, Gebäude und Technik in einzelne Schritte. Dazu passen:

Prüffragen

  • Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage? kWp mal standortbezogenem spezifischem Ertrag; Verschattung und Systemverluste müssen darin enthalten sein.
  • Was bedeutet Eigenverbrauch? Der gleichzeitig im eigenen Haushalt genutzte Anteil der PV-Erzeugung.
  • Welche Einspeisevergütung gilt 2026? Sie hängt von Inbetriebnahme, Leistung und Einspeiseart ab; das Tool verwendet Ihre Eingabe.
  • Wie berechnet sich die Amortisation? Als erstes Modelljahr, in dem kumulierte nominale Nutzen die Investition erreichen.
  • Ist ein Speicher enthalten? Nur indirekt über Investition, Kosten und Eigenverbrauchsquote; Verluste werden nicht separat simuliert.
  • Sind Steuern enthalten? Nein, die persönliche und betriebliche Behandlung muss separat geprüft werden.
  • Ist Eigenverbrauch gleich Autarkie? Nein, beide Quoten verwenden unterschiedliche Bezugsgrößen.
  • Sind Speicherverluste enthalten? Nicht separat; dafür ist eine zeitaufgelöste Speicher-Simulation nötig.

Die vier Leitwerte dieser Rechnung sind Ertrag: kWp × kWh/kWp, Eigenverbrauch: eigene Quote, Vergütung: Tarifeingabe, Zeitraum: bis 40 Jahre. Eine Nachkommastelle erhöht die Rechengenauigkeit innerhalb des Modells, aber nicht die Sicherheit der Eingabe. Bei Vertrags-, Förder- oder Abrechnungsfragen sind Rechnung, Preisblatt, Bescheid und gesetzlicher Einzelfall maßgeblich.

Photovoltaik: Entscheidung und Unterlagen

Beginnen Sie mit dem Dokument, das die Eingabe belegt: Zählerfoto, Jahresrechnung, Preisblatt, Energieausweis, Bauvertrag, Angebot oder Förderbescheid. Markieren Sie Zeitraum, Einheit und Brutto-/Nettobasis. Erst danach übertragen Sie den Wert. Diese Reihenfolge verhindert, dass eine plausible Vorbelegung unbemerkt als Vertragswert weitergerechnet wird.

Prüfen Sie Zwischenwerte, bevor Sie die Hauptausgabe verwenden. Eine richtige Formel mit einer unpassenden Fläche, einem falschen Zeitraum oder einem Netto-/Bruttopreis beantwortet eine andere Frage und kann trotzdem plausibel aussehen. Runden Sie erst die Ausgabe, soweit das Gesetz nicht ausdrücklich eine frühere Rundung verlangt.

PV-Angebote normalisieren

Vergleichen Sie installierte kWp, spezifischen Ertrag, Jahreserzeugung und Verlustannahmen. Prüfen Sie Verschattung, Ausrichtung, Wechselrichter und Temperatur. Ein höherer Angebotsertrag kann aus einer optimistischeren Annahme statt besserer Technik stammen. Lassen Sie die Monatsverteilung zeigen, wenn Wärmepumpe oder Elektroauto den Eigenverbrauch erhöhen soll.

Trennen Sie Module, Wechselrichter, Speicher, Montage, Gerüst, Elektroarbeiten, Netzanschluss und Zähler. Ergänzen Sie einen möglichen Austausch im Jahr der erwarteten Zahlung. Garantiebedingungen und Versicherung sind keine erzeugten Kilowattstunden, beeinflussen aber Risiko und Zahlungsstrom.

Eigenverbrauch richtig bewerten

Bewerten Sie nur zeitgleich genutzten Strom mit dem vermiedenen Bezugspreis. Einspeisung erhält den passenden Vergütungssatz. Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad haben verschiedene Bezugsgrößen. Bei Speicherbetrieb müssen Lade-/Entladeverluste und nutzbare Kapazität in einer detaillierten Simulation berücksichtigt werden.

Szenarien über die Laufzeit

Rechnen Sie mindestens drei Ertragswerte sowie zwei Eigenverbrauchsquoten. Senken Sie im Belastungsfall den spezifischen Ertrag und erhöhen Sie laufende Kosten. Halten Sie Bezugspreis und Einspeisevergütung zunächst konstant, damit der technische Effekt sichtbar bleibt; testen Sie Preisänderungen danach separat. Ein hoher zukünftiger Strompreis darf keine notwendige Bedingung für die Tragfähigkeit sein, wenn er nicht vertraglich gesichert ist.

Prüfen Sie den kumulierten Nutzen gegen Investition und zusätzliche Ersatzkosten. Wird die Amortisation nicht innerhalb des Betrachtungszeitraums erreicht, zeigt das Tool bewusst „nicht erreicht“. Ein später positiver kumulierter Betrag ist kein Jahreszins. Für Fremdfinanzierung oder alternative Geldanlage benötigen Sie Zahlungszeitpunkte, Kreditzins und Opportunitätskosten.

Netzanschluss und Inbetriebnahme

Der Vergütungssatz knüpft an Inbetriebnahme, Leistung und Einspeiseform an. Klären Sie Anmeldung, Zählerkonzept und technischen Netzanschluss frühzeitig. Ein fertig montiertes Dachsystem erzeugt nicht automatisch einen abrechenbaren Zahlungsanspruch. Dokumentieren Sie Inbetriebnahmedatum und Anlagenleistung. Wenn mehrere Teilanlagen zeitlich oder räumlich zusammengefasst werden, kann die gesetzliche Leistungsstaffel anders wirken als eine einfache Eingabe für die Gesamt-kWp.

Bewahren Sie Ergebnis und Eingaben gemeinsam auf. Wiederholen Sie die Rechnung, sobald sich Verbrauch, Preis, Fläche, Technik oder Rechtslage ändert. Bei einer Abweichung suchen Sie die erste unterschiedliche Zwischenzeile; dort liegt meist der relevante Unterschied in Einheit, Zeitraum, Bezugsfläche oder Verteilerschlüssel. Notieren Sie bei jeder Aktualisierung auch den früheren Wert; so bleibt erkennbar, ob sich die Eingabe oder nur die Darstellung geändert hat. Prüfen Sie außerdem, ob die Unterlagen ein Schaltjahr, Rumpfjahr oder einen vollständigen Zwölfmonatszeitraum abbilden.

Häufige Fragen

Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?
kWp mal standortbezogenem spezifischem Ertrag; Verschattung und Systemverluste müssen darin enthalten sein.
Was bedeutet Eigenverbrauch?
Der gleichzeitig im eigenen Haushalt genutzte Anteil der PV-Erzeugung.
Welche Einspeisevergütung gilt 2026?
Sie hängt von Inbetriebnahme, Leistung und Einspeiseart ab; das Tool verwendet Ihre Eingabe.
Wie berechnet sich die Amortisation?
Als erstes Modelljahr, in dem kumulierte nominale Nutzen die Investition erreichen.
Ist ein Speicher enthalten?
Nur indirekt über Investition, Kosten und Eigenverbrauchsquote; Verluste werden nicht separat simuliert.
Sind Steuern enthalten?
Nein, die persönliche und betriebliche Behandlung muss separat geprüft werden.
Ist Eigenverbrauch gleich Autarkie?
Nein, beide Quoten verwenden unterschiedliche Bezugsgrößen.
Sind Speicherverluste enthalten?
Nicht separat; dafür ist eine zeitaufgelöste Speicher-Simulation nötig.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Ertrag, Eigenverbrauch, Tarife, Degradation und Kosten sind Szenarien; das Modell enthält keine standortgenaue Simulation, Steuer- oder Finanzierungsrechnung.

Mehr aus dieser Kategorie: Alle Rechner in Hausbau & Renovierung