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Rendite-Rechner: Gewinn, CAGR und reale Rendite

Berechnen Sie aus Startwert, Endwert, Ausschüttungen, Kosten und Laufzeit die Gesamtrendite, geglättete Jahresrendite und reale Kaufkraft.

Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026

Gesamtrendite

Gewinn/Start

Jahreswert

CAGR

Kosten

abgezogen

Kaufkraft

inflationsbereinigt

Anlageergebnis

J.
%
CAGR glättet Start und Ende. Bei einem bereinigten Endwert von null oder darunter zeigt der Rechner einen Totalverlust ohne mathematisch unmögliche Jahresrate.

Rendite pro Jahr (CAGR)

9,44 %

7,30 % reale Jahresrendite bei Inflationsannahme

Gewinn/Verlust nach Kosten

5.700,00 €

Gesamtrendite

57,00 %

Endwert inkl. Ausschüttung

15.700,00 €

Kaufkraft heute

14.219,97 €

Ausschüttungen1.000,00 €
Kosten− 300,00 €

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1Werte erfassenTragen Sie Start-, Endwert und sämtliche Ausschüttungen ein.
  2. 2Kosten abziehenErfassen Sie Gebühren über die gesamte Laufzeit.
  3. 3Laufzeit angebenNutzen Sie die tatsächliche Haltedauer in Jahren.
  4. 4Realwert prüfenTesten Sie eine Inflationsannahme und vergleichen Sie Kaufkraft.

Welche Renditen berechnet das Werkzeug?

Die absolute Rendite ist Endwert plus Ausschüttungen minus Kosten und Startwert. Geteilt durch den Startwert ergibt sie die Gesamtrendite. Dieser Wert sagt noch nicht, wie schnell das Kapital pro Jahr gewachsen ist.

Die CAGR ist der konstante Jahreszins, der Start- und bereinigten Endwert über dieselbe Laufzeit verbinden würde. Sie glättet Schwankungen. Die reale Rendite korrigiert die nominale CAGR mit der eingegebenen Inflation nach der Fisher-Beziehung.

Warum ist CAGR besser als Rendite durch Jahre?

Eine Gesamtrendite von 50 Prozent über fünf Jahre entspricht nicht zehn Prozent pro Jahr, weil Erträge auf bereits gewachsenes Kapital wirken. CAGR löst die Zinseszinsgleichung und liefert in diesem Fall den passenden geometrischen Jahreswert.

Die Glättung verschweigt jedoch den Weg. Eine Anlage kann zwischenzeitlich stark gefallen sein. Für Risikoentscheidungen brauchen Sie zusätzlich Schwankung, maximalen Verlust und Zeitpunkt von Ein- oder Auszahlungen.

Beispiel: 10.000 Euro werden 15.000 Euro

Starten Sie mit 10.000 Euro, endet die Anlage nach fünf Jahren bei 15.000 Euro, zahlt 1.000 Euro aus und kostet insgesamt 300 Euro, beträgt der bereinigte Endwert 15.700 Euro. Der Gewinn liegt bei 5.700 Euro.

Die Gesamtrendite beträgt 57 Prozent. Die CAGR verteilt diesen Faktor geometrisch auf fünf Jahre. Bei zwei Prozent angenommener Inflation liegt die reale Jahresrendite niedriger; auch der Endwert in heutiger Kaufkraft fällt unter 15.700 Euro.

Ausschüttungen, Kosten und Steuern

Ausschüttungen gehören zum Anlageerfolg, auch wenn sie nicht wiederangelegt wurden. Kosten mindern ihn. Verwenden Sie dieselbe Kostenbasis: Eine Fondswertentwicklung nach laufenden Fondskosten darf nicht erneut um dieselben Kosten reduziert werden.

Steuern sind nicht automatisch enthalten. Kapitalertragsteuer hängt von steuerlichem Gewinn, Pauschbetrag, Verlusten, Teilfreistellung und Kirchensteuer ab. Start- und Endwert reichen für eine korrekte Steuerrechnung nicht immer aus.

Wann reicht die einfache Renditeformel nicht?

Bei zwischenzeitlichen Einzahlungen und Entnahmen braucht man eine zeitgewichtete Rendite oder einen internen Zinsfuß. Die einfache CAGR würde neue Einzahlungen als Anlageerfolg behandeln. Nutzen Sie dieses Tool nur, wenn Start und Endwert die wesentlichen Kapitalpunkte bilden.

Negative oder vollständig aufgezehrte Endwerte können keine normale CAGR liefern. Ebenso ist ein Immobilienertrag erst nach Kaufnebenkosten, laufenden Kosten, Verkaufskosten und Cashflows vergleichbar. Verwenden Sie für regelmäßige Sparraten den Sparplan-Rechner.

Rendite: Annahmen und Ergebnis prüfen

Trennen Sie zuerst Vertragswerte von Annahmen. Darlehensbetrag, bereits vereinbarter Sollzins, Auszahlung und Gebühren lassen sich aus Unterlagen übernehmen. Künftige Zinsen, Wertentwicklung, Inflation und Kosten sind Szenarien. Speichern Sie deshalb nicht nur das Ergebnis, sondern auch Eingaben, Datum und Einheit. Ein Jahreszins, ein monatlicher Bereitstellungszins und ein Prozentpunkt sind drei verschiedene Größen.

Rechnen Sie anschließend mindestens drei Varianten. Die mittlere Variante bildet Ihre Erwartung ab. Eine ungünstige Variante erhöht Finanzierungskosten beziehungsweise senkt Rendite und Wertentwicklung. Eine günstige Variante zeigt die mögliche Bandbreite, darf aber keine Entscheidung allein tragen. Ändern Sie jeweils nur einen Wert. So erkennen Sie, ob Zins, Laufzeit, Rate, Eigenkapital oder Kosten das Ergebnis treibt.

Kontrollieren Sie die Zwischenwerte. Bei einem Darlehen müssen Zins und Tilgung zusammen zur Rate passen; die Restschuld muss mit jeder wirksamen Tilgung sinken. Bei einer Anlage muss der Endwert in Einzahlungen und Ertrag zerlegbar sein. Bei einem Immobilienbudget müssen Kaufpreis, Nebenkosten, Eigenkapital und Darlehen dieselbe Gesamtsumme ergeben. Ein plausibler Endbetrag kann trotzdem falsch sein, wenn eine Position doppelt oder in der falschen Periode angesetzt wurde.

Vergleichen Sie Angebote auf derselben Basis. Der gebundene Sollzins reicht nicht, wenn verpflichtende Kosten, Auszahlungskurs oder abweichende Zahlungszeitpunkte bestehen. Die Preisangabenverordnung verlangt für Verbraucherdarlehen einen effektiven Jahreszins nach den gesetzlichen Zahlungsannahmen. Für Ihre Haushaltsplanung zählt zusätzlich die Eurobelastung, die auch bei einer ungünstigen Entwicklung tragbar bleiben muss.

Prüfen Sie vor Vertragsschluss die Originalunterlagen: Europäisches Standardisiertes Merkblatt, Darlehensvertrag, Tilgungsplan, Preisverzeichnis und gegebenenfalls Grundbuch- oder Bausparunterlagen. Die hier verlinkten Gesetze und Behörden erklären den allgemeinen Rahmen. Individuelle Bonität, bankinterne Bewertung und vertragliche Sonderregeln können nicht aus einem Onlineformular abgeleitet werden.

Ein Rechner ist besonders nützlich, wenn er eine konkrete Frage beantwortet und seine Grenze sichtbar lässt. Nutzen Sie Rendite daher für die beschriebene Modellrechnung und wechseln Sie für angrenzende Fragen zu den verlinkten Rechnern. Wiederholen Sie die Rechnung, sobald sich Angebot, Einkommen, Objektwert oder Zeithorizont ändern. Bei einer langfristigen Verpflichtung ist eine aktualisierte Rechnung aussagekräftiger als ein alter gespeicherter Endbetrag.

Quellen für Vertrag und Vergleich

Die Quellen beantworten unterschiedliche Fragen. Das BGB regelt Vertrag, Kündigung und Verbraucherschutz; die PAngV legt Anforderungen an Preisangaben und Effektivzins fest. BaFin erklärt typische Produktmerkmale und Risiken. Statistiken beschreiben vergangene oder beobachtete Marktdaten, sind aber kein persönliches Kreditangebot und keine Renditeprognose. Öffnen Sie deshalb die Quelle, die zur konkreten Ergebniszeile gehört:

Prüfen Sie den Stand der Quelle am Entscheidungstag. Eine gesetzliche Regel kann fortgelten, während Zinssätze und Produktbedingungen täglich wechseln. Der Rechner übernimmt keinen aktuellen Angebotszins. Frei eingegebene Prozentwerte bleiben Ihre Annahmen, auch wenn der Standardwert realistisch wirkt.

Passende Anschlussrechnungen

Finanzentscheidungen bestehen oft aus mehreren Teilfragen. Die folgenden Rechner halten diese Schritte getrennt, damit Eigenkapital, Darlehen, Rate, Restschuld und Rendite nicht in einer einzigen unprüfbaren Zahl verschwinden:

Kennzahl und Risiko passend wählen

Gesamtrendite beantwortet, wie stark der Einsatz insgesamt gewachsen ist; CAGR vergleicht Start und Ende über verschiedene Laufzeiten. Bei Sparplänen oder unregelmäßigen Zahlungen benötigen Sie zeitgewichtete Rendite oder internen Zinsfuß. Für Immobilien gehören Mieten, Leerstand, Kosten, Finanzierung und Verkauf in einen vollständigen Zahlungsstrom.

Zwei Anlagen mit gleicher CAGR können völlig andere Schwankungen und Verluste haben. Ergänzen Sie maximalen zwischenzeitlichen Verlust, Liquidität und Ausfallrisiko. Vergleichen Sie außerdem nominal und real: Bei höherer Inflation kann positive Nominalrendite Kaufkraft verlieren. Gebühren und Steuern sind getrennt zu dokumentieren.

Ihre Prüffragen für diese Rechnung

  • Was ist die Rendite? Der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Startkapital.
  • Was bedeutet CAGR? Die geometrisch geglättete jährliche Wachstumsrate zwischen Start- und Endwert.
  • Wie werden Ausschüttungen behandelt? Sie werden zum Endwert addiert, sofern sie nicht bereits darin enthalten sind.
  • Sind Steuern berücksichtigt? Nein, weil steuerlicher Gewinn und persönliche Merkmale zusätzliche Daten benötigen.
  • Was ist Realrendite? Die nach Inflation bereinigte jährliche Rendite.
  • Kann ich Sparpläne damit messen? Nicht zuverlässig, wenn zwischenzeitliche Einzahlungen bestehen; dafür ist ein Zahlungsstromverfahren nötig.

Ergebniszeilen in der richtigen Reihenfolge lesen

Beginnen Sie bei der Hauptausgabe des Rendite und gehen Sie danach zu den Zwischenwerten. Die vier Leitgrößen dieser Seite sind Gesamtrendite: Gewinn/Start, Jahreswert: CAGR, Kosten: abgezogen, Kaufkraft: inflationsbereinigt. Prüfen Sie, ob jede davon zu Ihrer Fragestellung passt. Eine richtige Formel mit einer unpassenden Eingabe beantwortet eine andere Frage und kann trotzdem einen überzeugenden Eurobetrag ausgeben.

Übertragen Sie das Resultat anschließend in eine einfache Kontrollgleichung. Vermögenswerte minus Schulden ergeben Nettovermögen; Einnahmen minus Ausgaben ergeben den verfügbaren Monatsbetrag; Darlehen mal Jahreszinssatz ergibt näherungsweise den Zins des ersten Jahres. Diese Überschläge ersetzen die genaue Periodenrechnung nicht, decken aber vertauschte Einheiten, zusätzliche Nullen und doppelt erfasste Positionen schnell auf.

Testen Sie auch Grenzfälle. Ein Betrag von null kann zulässig sein, eine Laufzeit von null liefert dagegen häufig keine sinnvolle Jahresrechnung. Sehr hohe Zinsen oder negative Renditen zeigen, wo das Modell wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist. Wenn eine Rate den laufenden Zins nicht deckt, sinkt die Schuld nicht. Wenn Kosten den gesamten Endwert übersteigen, lässt sich keine normale positive Jahresrendite angeben.

Die angezeigten Centbeträge bedeuten Rechengenauigkeit innerhalb des Modells, nicht Sicherheit über die Zukunft. Runden Sie Vertragswerte nicht vorzeitig und vergleichen Sie Bankunterlagen mit derselben Zahlungsfrequenz. Bei abweichenden Ergebnissen suchen Sie die erste unterschiedliche Zwischenzeile; dort liegt meist der relevante Unterschied in Zeitraum, Basis oder Buchungstag. Notieren Sie diese Abweichung zusammen mit dem zugehörigen Vertragsabschnitt, damit Bank oder Beratung die konkrete Ursache gezielt prüfen kann.

Häufige Fragen

Was ist die Rendite?
Der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Startkapital.
Was bedeutet CAGR?
Die geometrisch geglättete jährliche Wachstumsrate zwischen Start- und Endwert.
Wie werden Ausschüttungen behandelt?
Sie werden zum Endwert addiert, sofern sie nicht bereits darin enthalten sind.
Sind Steuern berücksichtigt?
Nein, weil steuerlicher Gewinn und persönliche Merkmale zusätzliche Daten benötigen.
Was ist Realrendite?
Die nach Inflation bereinigte jährliche Rendite.
Kann ich Sparpläne damit messen?
Nicht zuverlässig, wenn zwischenzeitliche Einzahlungen bestehen; dafür ist ein Zahlungsstromverfahren nötig.

Quellen & Rechtsgrundlagen

CAGR glättet den Verlauf; Zwischenzahlungen, Risiko und persönliche Besteuerung sind nicht vollständig enthalten.

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