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Deutscher Rechneramtlich gerechnet

Unternehmensbewertung-Rechner für drei Szenarien

Vergleichen Sie ein EBITDA-Multiple, eine vereinfachte ewige DCF-Rente und einen eingegebenen Substanzwert. Alle Multiples, Cashflows, Zinssätze und Werte sind Szenarien; das Ergebnis ist kein Gutachten oder zertifizierter Marktwert.

Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026

Methoden

3 Szenarien

Multiple

Ihre Eingabe

DCF-Grenze

Zins > Wachstum

Ausgabe

Eigenkapitalspanne

×
%
%
Multiple, Cashflow, Zins, Wachstum und Substanzwert sind Ihre Szenarien. Die Spanne wird nur ausgegeben, wenn alle drei Methoden gültige endliche Werte liefern; Wachstum muss über −100 Prozent und unter dem Diskontierungszins liegen.

Szenariospanne Eigenkapitalwert

1.200.000,00 € – 2.770.000,00 €

alle drei Szenarien gültig; keine zertifizierte Bewertung

EBITDA-Multiple

1.700.000,00 €

DCF-Eigenkapital

2.770.000,00 €

Substanzwert-Eingabe

1.200.000,00 €

Diskontierung minus Wachstum

10,00 %

Zwischenwerte

Enterprise Value Multiple2.500.000,00 €
Multiple5,00
Nettofinanzschulden800.000,00 €

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1Ergebnisse normalisierenBereinigen Sie EBITDA und Cashflow um nicht nachhaltige Effekte.
  2. 2Annahmen setzenWählen Sie Multiple, Diskontierung und Wachstum als dokumentierte Szenarien.
  3. 3Schulden abziehenÜbertragen Sie Nettofinanzschulden zum Bewertungsstichtag.
  4. 4Methoden vergleichenLesen Sie die Spanne, nicht nur einen einzelnen Punktwert.

Welche Werte berechnet das Tool?

Das Multiple-Verfahren multipliziert normalisiertes EBITDA mit einem frei gewählten Faktor. Die vereinfachte DCF-Methode kapitalisiert einen nachhaltigen Free Cashflow als ewige wachsende Rente. Der Substanzwert wird als separates Szenario eingegeben.

Von Enterprise Values werden Nettofinanzschulden abgezogen. Der resultierende Eigenkapitalwert ist kein Kaufpreis; Kontrolle, Minderheit, Steuern und Vertragsbedingungen können abweichen.

Bewertungsbeispiel

500.000 Euro EBITDA mal fünf ergeben 2,5 Millionen Euro Enterprise Value. Nach 800.000 Euro Nettofinanzschulden verbleiben 1,7 Millionen Euro Eigenkapitalwert im Multiple-Szenario.

350.000 Euro nachhaltiger Cashflow, zwölf Prozent Diskontierung und zwei Prozent Wachstum ergeben in der ewigen Formel 3,57 Millionen Euro Enterprise Value. Kleine Annahmeänderungen wirken stark.

Methoden und Eingaben

MethodeTreiberHauptgrenze
EBITDA-MultipleEBITDA × FaktorVergleichbarkeit
DCF ewigFCF, Zins, WachstumZins muss größer sein
SubstanzwertVermögen − LastenBewertungsansätze
EigenkapitalwertEnterprise − NettoschuldStichtagsabgrenzung

Rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmen

Das HGB regelt handelsrechtliche Ansatz- und Bewertungsgrundsätze, aber ein Bilanzbuchwert ist nicht automatisch Unternehmensmarktwert. Das BewG enthält für bestimmte steuerliche Zwecke ein vereinfachtes Ertragswertverfahren mit eigener Systematik.

Für Verkauf, Nachfolge, Streit oder Steuer braucht es Zweck, Stichtag, Informationsprüfung und gegebenenfalls ein fachliches Gutachten. Der Rentabilitäts-Rechner ergänzt operative Quoten.

Unternehmensbewertung: Formel und Rechenbeispiel

Multiple-Szenario: EBITDA mal Multiple ergibt Enterprise Value; Nettofinanzschulden werden für den Eigenkapitalwert abgezogen. Ewige DCF-Rente: Free Cashflow mal (1 + Wachstum) geteilt durch (Diskontierung minus Wachstum). Wachstum muss über minus 100 Prozent und strikt unter der Diskontierung liegen. Andernfalls wird die gesamte Spanne als ungültig abgelehnt, damit keine unvollständige Dreimethoden-Spanne entsteht.

PrüfschrittFrageFehlerquelle
1Stimmen Zeitraum und Einheit?Monat/Jahr, Cent/Euro
2Ist die Bezugsgröße korrekt?Umsatz statt Kosten
3Ist der Wert belegt?alte Gebühr oder Rate
4Ist der Nenner positiv?undefinierte Quote

Rechnen Sie intern mit ungerundeten Zwischenwerten. Die Ausgabe rundet zur Lesbarkeit; Vertrag und Buchhaltung können eigene Rundungsregeln verwenden.

Unternehmensbewertung: Ergebnis einordnen

Normalisieren Sie EBITDA und Free Cashflow um nicht nachhaltige Einmaleffekte, marktunübliche Inhaberbezüge und Sondereinflüsse. Das Multiple muss zu Branche, Größe, Wachstum, Risiko und Bewertungsstichtag passen. Ein Börsenmultiple ist kein automatischer Kaufpreis für ein illiquides kleines Unternehmen.

DCF reagiert stark auf Diskontierung und ewiges Wachstum. Testen Sie mehrere Abstände und einen begrenzten Detailplan statt nur ewiger Rente. Nettofinanzschulden, überschüssige Liquidität, Working Capital und Pensionslasten müssen zum Stichtag sauber abgegrenzt werden.

Ergebnisse normalisieren

Betrachten Sie mehrere Geschäftsjahre und markieren Sie einmalige Rechtskosten, Verkaufserlöse, außergewöhnliche Boni, marktunübliche Inhaberbezüge oder temporäre Förderungen. Normalisierung ist keine freie Verschönerung. Jede Anpassung braucht Betrag, Jahr, Begründung und erwartete Wiederholung.

EBITDA ignoriert Investitionen, Working Capital, Steuern und Finanzierung. Ein kapitalintensives Unternehmen kann bei gleichem EBITDA weniger freien Cashflow erzeugen. Für DCF leiten Sie Free Cashflow aus einer integrierten Planung ab; der Toolwert wird nicht auf Konsistenz geprüft.

Multiple-Szenario auswählen

Vergleichsmultiples müssen zu Branche, Größe, Region, Wachstum, Marge, Risiko, Kontrollgrad und Stichtag passen. Börsenunternehmen sind liquider und diversifizierter als viele Mittelständler. Transaktionspreise können Synergien oder Kontrollprämien enthalten. Nutzen Sie eine Spanne und dokumentieren Sie die Auswahl.

Vom Enterprise Value werden Nettofinanzschulden und gegebenenfalls schuldähnliche Positionen abgezogen. Überschüssige Liquidität wird nur addiert, wenn sie nicht für den Betrieb benötigt wird. Working-Capital-Ziel und Pensionslasten können den Transaktionswert zusätzlich verändern.

DCF-Sensitivität

Die ewige Rente reagiert stark auf den Abstand zwischen Diskontierung und Wachstum. Bei zwölf und zwei Prozent beträgt er zehn Punkte; bei acht und vier nur vier, wodurch der Wert stark steigt. Wachstum nahe dem Zins ist extrem sensibel. Verwenden Sie zusätzlich Detailplanung und mehrere Terminalwerte.

Der Substanzwert braucht Marktwerte, Verbindlichkeiten und stille Lasten; Buchwerte genügen nicht automatisch. Bewertungszweck bestimmt Methode und Standard. Für Kauf, Nachfolge, Abfindung oder Steuer sind Due Diligence und fachliche Bewertung erforderlich.

Detailplanung vor dem Terminalwert

Planen Sie Umsatz, Marge, Steuern, Investitionen und Working Capital für mehrere Jahre. Free Cashflow muss zu Wachstum passen: Mehr Umsatz kann zusätzliche Forderungen, Vorräte und Anlagen erfordern. Eine ewige Rente ab dem ersten Jahr überspringt diese Übergangsphase und ist deshalb nur ein grobes Szenario.

Diskontieren Sie Jahrescashflows auf den Bewertungsstichtag und berechnen Sie erst danach einen Terminalwert. Das Tool enthält nur die Terminalformel und keine Jahresreihe. Verwenden Sie es, um die Sensitivität von Zins und Wachstum sichtbar zu machen, nicht als vollständiges DCF-Modell.

Net Debt und Equity Bridge

Definieren Sie Finanzschulden, Leasing, Gesellschafterdarlehen, Pensionsverpflichtungen und überschüssige Liquidität. Kaufpreisanpassungen für normales Working Capital können hinzukommen. Stimmen Sie jede Position mit Bilanz und aktuellem Stichtagskonto ab. Ein Vorjahreswert kann nach Ausschüttung oder Kreditaufnahme veraltet sein.

Enterprise Value gehört dem operativen Geschäft; Equity Value den Anteilseignern nach Abzug der definierten Nettoschulden. Verwechseln Sie beide Ebenen nicht beim Vergleich von Transaktionsmultiples. Manche Datenquellen nennen Equity-Multiples, andere Enterprise-Multiples.

Bewertungszweck und Unsicherheit

Steuerlicher Wert, Marktwert, Entscheidungswert und vereinbarter Kaufpreis können voneinander abweichen. Das BewG-Verfahren verfolgt einen gesetzlichen Zweck; eine Transaktion bewertet Synergien, Risiko und Verhandlung. Legen Sie Zweck und Stichtag vor der Methodenwahl fest.

Zeigen Sie Spannen statt Scheingenauigkeit. Variieren Sie EBITDA, Multiple, Cashflow, Zins und Wachstum einzeln und kombiniert. Dokumentieren Sie Datenquelle und Verantwortlichen. Für rechtlich oder wirtschaftlich bedeutende Fälle ist ein qualifiziertes Gutachten erforderlich.

Multiple-Daten vergleichbar machen

Prüfen Sie bei Vergleichstransaktionen, ob das Multiple auf erwartetem oder historischem EBITDA beruht und ob der Kaufpreis Earn-outs, Minderheitsanteile oder übernommene Schulden enthält. Bereinigen Sie die Vergleichsunternehmen auf dieselbe Kennzahl und Periode. Ein Median aus wenigen unbekannten Fällen ist keine belastbare Marktstudie. Dokumentieren Sie Quelle, Veröffentlichungsdatum und Auswahlkriterien jedes Multiples.

Übertragen Sie die Spanne anschließend auf ein normalisiertes EBITDA des Zielunternehmens. Rechnen Sie nicht nur einen Mittelwert, sondern unteren und oberen Fall sowie einen Fall mit operativer Verschlechterung. Zeigen Sie die Equity Bridge für jeden Wert separat. So wird sichtbar, ob Unsicherheit aus dem operativen Ergebnis, aus der Marktbewertung oder aus Nettoschulden stammt.

Eine Kontrollrechnung mit Substanzwert kann ungewöhnliche Ergebnisse markieren, bildet aber immaterielle Werte und Ertragskraft nur begrenzt ab. Große Abweichungen zwischen Methoden sind ein Anlass, Annahmen zu prüfen. Sie werden nicht durch einfaches Mitteln automatisch aufgelöst.

Rechnen Sie Basis-, Belastungs- und günstiges Szenario. Ändern Sie jeweils nur eine Annahme und notieren Sie die Auswirkung. Volatile Kurse, Gebühren, Zinsen, Multiples und Preise sind stets Benutzereingaben. Das Tool lädt keine Live-Marktdaten und behauptet keine aktuelle Kondition.

Speichern Sie Eingaben, Quelle und Zeitstempel gemeinsam. Ein Ergebnis mit vielen Nachkommastellen ist nur innerhalb der Formel präzise. Bei null oder negativem Nenner zeigt das Tool keine scheinbar gültige Prozentzahl. Prüfen Sie steuerliche, handelsrechtliche und vertragliche Folgen separat.

Quellen, Anschlussrechnungen und Prüffragen

Primärquellen bestimmen Rechtsrahmen und Definitionen; Anbieterquellen belegen ausschließlich ihre eigenen Bedingungen. Statistik- und Referenzkurse sind keine persönlichen Angebote. Prüfen Sie am Entscheidungstag die geltende Fassung.

Für angrenzende Teilfragen nutzen Sie:

Acht Fragen vor der Verwendung

  • Wie berechnet man einen Firmenwert? Nur mit Bewertungszweck, Stichtag und Methode; das Tool vergleicht drei vereinfachte Szenarien.
  • Was ist ein EBITDA-Multiple? Ein frei gewählter Faktor, der mit normalisiertem EBITDA einen Enterprise Value ergibt.
  • Was ist DCF? Eine Bewertung erwarteter freier Cashflows mit einem risikoadäquaten Diskontierungszins.
  • Warum muss Diskontierung über Wachstum liegen? Sonst ist die verwendete ewige Rentenformel nicht endlich definiert.
  • Was sind Nettofinanzschulden? Finanzschulden abzüglich entsprechend definierter überschüssiger Liquidität.
  • Ist Substanzwert gleich Buchwert? Nicht zwingend; Bewertungsansätze und stille Reserven können abweichen.
  • Ist das Ergebnis ein Kaufpreis? Nein, Transaktionsbedingungen und Verhandlung bestimmen den Preis.
  • Nutzt das Tool aktuelle Branchenmultiples? Nein, das Multiple ist ausschließlich Ihre dokumentierte Eingabe.

Übertragen Sie das Ergebnis in eine Kontrollgleichung und suchen Sie bei Abweichungen die erste andere Zwischenzeile. Dort liegt meist eine vertauschte Bezugsgröße, ein falsches Vorzeichen, ein anderer Zeitraum oder eine zusätzliche Gebühr. Eine rechnerische Szenariospanne ersetzt kein Angebot, keine Buchführung und kein Gutachten.

Archivieren Sie Preisblatt, Rechnung, Kontoauszug oder Bewertungsannahmen. Wiederholen Sie die Rechnung, sobald sich ein Eingabewert ändert. Gerade bei Wechselkursen, Kryptopreisen und Zahlungsgebühren kann schon ein anderer Zeitstempel ein anderes Ergebnis liefern.

Häufige Fragen

Wie berechnet man einen Firmenwert?
Nur mit Bewertungszweck, Stichtag und Methode; das Tool vergleicht drei vereinfachte Szenarien.
Was ist ein EBITDA-Multiple?
Ein frei gewählter Faktor, der mit normalisiertem EBITDA einen Enterprise Value ergibt.
Was ist DCF?
Eine Bewertung erwarteter freier Cashflows mit einem risikoadäquaten Diskontierungszins.
Warum muss Diskontierung über Wachstum liegen?
Sonst ist die verwendete ewige Rentenformel nicht endlich definiert.
Was sind Nettofinanzschulden?
Finanzschulden abzüglich entsprechend definierter überschüssiger Liquidität.
Ist Substanzwert gleich Buchwert?
Nicht zwingend; Bewertungsansätze und stille Reserven können abweichen.
Ist das Ergebnis ein Kaufpreis?
Nein, Transaktionsbedingungen und Verhandlung bestimmen den Preis.
Nutzt das Tool aktuelle Branchenmultiples?
Nein, das Multiple ist ausschließlich Ihre dokumentierte Eingabe.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Die Ausgabe ist eine unzertifizierte Szenariospanne und ersetzt keine Due Diligence, steuerliche Würdigung oder fachliche Unternehmensbewertung.

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