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Baufinanzierungsrechner 2026: Rate und Restschuld

Der Baufinanzierungsrechner verbindet Kaufpreis, Eigenkapital und Nebenkosten mit Sollzins, Anfangstilgung und Zinsbindung.

Zuletzt aktualisiert am 12. September 2026

Nebenkosten

je Bundesland

Anschlusszins

+2-%-Stress

Tragbare Rate

35-%-Orientierung

Ausgabe

Restschuld

Kauf und Finanzierung

%
%
J.

Nebenkosten und Anschlusszins

Nebenkosten sind Planungswerte aus Grunderwerbsteuer, 1,5 % Notar/Grundbuch und hälftiger landesüblicher Maklerannahme. Der Stresstest erhöht den Anschlusszins um zwei Prozentpunkte.

Monatliche Rate

2.098,48 €

457.850,00 € Darlehensbetrag

Kaufnebenkosten

57.850,00 €

Restschuld Zinsbindung

348.399,04 €

Volltilgungsdauer

28,9 Jahre

Beleihungsauslauf

91,6 %

35 % des Haushaltsnettos1.750,00 €
Rate2.098,48 €
Rate über 35-%-OrientierungJa
Restschuld nach weiterer Stressperiode268.382,03 €

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1Eckdaten eingebenTragen Sie Betrag, Zinssatz, Laufzeit und die weiteren Konditionen ein.
  2. 2Zahlungszeitpunkt wählenWählen Sie Gutschrift, Rate oder Sonderzahlung so, wie es der Vertrag vorsieht.
  3. 3Ergebnis aufschlüsselnVergleichen Sie Kapital, Zinsen, Kosten, Steuern und Restschuld getrennt.
  4. 4Szenarien vergleichenPrüfen Sie zusätzlich ein vorsichtiges Zins-, Rendite- oder Kostenszenario.

Baufinanzierungsrechner 2026: Ergebnis und Rechenweg

Der Baufinanzierungsrechner verbindet Kaufpreis, Eigenkapital und Nebenkosten mit Sollzins, Anfangstilgung und Zinsbindung.

Darlehensbedarf ist Kaufpreis plus geschätzte Nebenkosten minus Eigenkapital. Die anfängliche Annuität entspricht Darlehen mal Summe aus Sollzins und Tilgungssatz geteilt durch zwölf. Die Restschuld wird monatsgenau berechnet.

Der Rechner zeigt nicht nur eine Endzahl. Er trennt eigene Einzahlungen oder Darlehen, laufende Zahlungen, Zinsen, Kosten, Steuern und den verbleibenden Kapitalstand. Diese Aufteilung ist für Finanzentscheidungen wichtiger als eine scheinbar präzise Gesamtrendite. Sie erkennen, welcher Teil des Ergebnisses aus Ihren Annahmen stammt und welcher vertraglich feststeht.

Alle Eingaben werden in derselben Periodik verarbeitet. Jahreszinsen werden für Monats- oder Tagesrechnungen in passende Periodenfaktoren übersetzt. Gesetzliche Rundungen und steuerliche Pauschalen werden dort angewendet, wo sie vorgesehen sind. Ergebnisse bleiben Planwerte: Ein Angebot kann abweichende Zahlungstage, Gebühren, Zinsstaffeln oder Steuermerkmale enthalten.

Für einen belastbaren Vergleich sollten Sie dieselbe Rechenbasis verwenden. Halten Sie den Startzeitpunkt, die Zahlungsfrequenz, die Laufzeit und die steuerliche Betrachtung konstant. Eine Rendite vor Kosten darf nicht unmittelbar mit einem Kreditzins nach Kosten verglichen werden. Auch Prozentangaben mit unterschiedlichen Gutschriftintervallen sind erst nach Umrechnung auf einen effektiven Jahreswert vergleichbar. Prüfen Sie bei jeder Variante außerdem die verfügbare Liquidität. Geld, das als Eigenkapital, Sparrate oder Sondertilgung gebunden ist, steht nicht mehr als kurzfristige Reserve bereit.

Die Sensitivität wächst mit der Laufzeit. Ändern Sie den Zinssatz probeweise um einen Prozentpunkt und vergleichen Sie Endkapital, Rate, Zinskosten oder Restschuld. Bei einer Finanzierung ist zusätzlich ein Anschlusszins oberhalb des heutigen Angebots sinnvoll. Bei einer Anlage zeigt eine niedrigere Rendite, ob das Sparziel auch ohne optimistische Marktphase erreichbar bleibt. Kosten sollten nicht nur im ersten Jahr, sondern über die gesamte Laufzeit betrachtet werden.

Dokumentieren Sie die Annahmen neben dem Ergebnis: nominaler Zinssatz, Kosten, Zahlungszeitpunkt, Steueroption und Datum der Rechnung. So bleibt ein späterer Vergleich nachvollziehbar. Ändert sich eine Vertragskondition, ersetzen Sie nur diesen Wert und beobachten die Wirkung. Eine gute Finanzplanung verbindet das mathematische Ergebnis mit Haushaltsbudget, Notfallreserve und persönlicher Risikotragfähigkeit. Der Rechner liefert dafür messbare Größen, trifft aber keine Aussage darüber, welches Produkt zu Ihrer Situation passt.

Eine erneute Rechnung mit vorsichtigeren Annahmen zeigt zusätzlich, ob das geplante Ergebnis auch bei ungünstigeren Bedingungen finanziell tragfähig bleibt.

Zinsen, Laufzeit und Zahlungszeitpunkt

Darlehensbedarf ist Kaufpreis plus geschätzte Nebenkosten minus Eigenkapital. Die anfängliche Annuität entspricht Darlehen mal Summe aus Sollzins und Tilgungssatz geteilt durch zwölf. Die Restschuld wird monatsgenau berechnet.

Ein Zinssatz ist nur zusammen mit seiner Bezugsperiode eindeutig. „Pro Jahr“ beschreibt den nominalen Jahreszins; bei unterjähriger Gutschrift entsteht durch Wiederanlage ein höherer effektiver Jahresertrag. Bei Krediten unterscheidet sich der gebundene Sollzins vom effektiven Jahreszins, sobald Kosten, Disagio oder ein anderer Zahlungsstrom einbezogen werden. Der Rechner benennt deshalb die verwendete Größe.

Der Zahlungszeitpunkt beeinflusst das Resultat. Eine vorschüssige Sparrate wird bereits zu Periodenbeginn verzinst. Eine nachschüssige Rate fließt erst am Ende zu. Bei Darlehen sinkt die Restschuld nach der Tilgung; die nächste Zinsperiode rechnet nur noch auf den verbleibenden Betrag. Sondertilgungen wirken ab ihrem vertraglichen Buchungstag.

Längere Laufzeiten verstärken kleine Zinsunterschiede. Vergleichen Sie Angebote deshalb mit identischer Laufzeit und identischen Zahlungen. Eine niedrige Rate kann durch eine lange Laufzeit zu höheren Gesamtkosten führen.

Beispiel verstehen

Bei 500.000 Euro Kaufpreis werden Grunderwerbsteuer und Planungsannahmen für Notar, Grundbuch und Käufer-Makleranteil ergänzt. Eigenkapital senkt das Darlehen; der Rechner vergleicht die Rate mit 35 Prozent Haushaltsnetto.

Ein Beispiel lässt sich nur übertragen, wenn Betrag, Zinssatz, Zahlungsrhythmus und Laufzeit übereinstimmen. Bei einer Geldanlage ist die angenommene Rendite keine Zusage. Bei einem Darlehen gilt der Sollzins meist nur innerhalb der Zinsbindung; danach entsteht ein Anschlussrisiko. Nutzen Sie die aufgeschlüsselten Ergebniszeilen, um diese Unterschiede sichtbar zu machen.

Runden Sie Zwischenwerte nicht von Hand. Monatsraten, Tageszinsen und Steuern können sich über viele Perioden merklich summieren. Der Rechner hält intern genauere Werte und formatiert die Ausgabe. Ein Tilgungsplan kann wegen der letzten kleineren Rate von einer geschlossenen Formel um wenige Cent abweichen.

Vergleichen Sie mindestens drei Szenarien: die aktuelle Erwartung, eine vorsichtige Annahme und einen ungünstigen Verlauf. Bei Sparplänen variiert die Rendite; bei Finanzierungen ändern sich Anschlusszins, Einkommen oder laufende Kosten.

Kosten, Steuern und Inflation

Kosten mindern die Rendite unmittelbar. Eine laufende Fondsgebühr wirkt in jedem Jahr auf das vorhandene Vermögen und verursacht deshalb langfristig einen erheblichen Kostendrag. Bei Krediten verändern einmalige, zwingende Kosten den effektiven Jahreszins. Freiwillige Zusatzprodukte gehören nur in den Vergleich, wenn sie tatsächlich Voraussetzung des Angebots sind.

Kapitalerträge unterliegen grundsätzlich 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Sparer-Pauschbetrag und Teilfreistellungen können die Bemessungsgrundlage reduzieren. Steuer entsteht tatsächlich nach Kalenderjahren und realisierten Erträgen; eine Endwertrechnung fasst diese Wirkung vereinfachend zusammen. Fonds können zusätzlich eine Vorabpauschale auslösen.

Inflation verändert den Realwert. Ein höheres nominales Guthaben kann real nur wenig mehr Kaufkraft besitzen. Kredite werden dagegen mit nominalen Euro zurückgezahlt; steigende Einkommen können die reale Belastung senken, sind aber nicht garantiert. Der Rechner weist Inflation oder Stresswerte nur aus, wenn sie für das Werkzeug sinnvoll sind.

Tabellen und Szenarien prüfen

Eine Jahrestabelle zeigt den Verlauf besser als nur Anfang und Ende. Prüfen Sie, wie sich Zins- und Tilgungsanteil verschieben, wann Kosten anfallen und ob eine Restschuld verbleibt. Bei einem Sparplan sollte die Summe der Einzahlungen nachvollziehbar sein. Bei einem Kredit müssen Anfangsschuld minus Tilgungen und Sondertilgungen die ausgewiesene Restschuld ergeben.

Ein Szenario ist keine Prognose. Renditen schwanken und können auch negativ sein. Zinsangebote laufen aus, Anschlusskonditionen sind unbekannt, und Banken können Bonitätsaufschläge verlangen. Verwenden Sie für eine tragfähige Entscheidung nicht nur den günstigsten Wert. Reserven für Lebenshaltung, Instandhaltung und unerwartete Ausgaben gehören außerhalb der Rate in die Haushaltsplanung.

Exports und Tabellen dienen der Dokumentation. Maßgeblich bleiben Vertragsunterlagen, Preis- und Leistungsverzeichnis, Steuerbescheinigung und Kontoauszug. Bewahren Sie die verwendeten Annahmen mit dem Berechnungsdatum auf.

Grenzen der Berechnung

Notar, Grundbuch und Makler sind Planungsannahmen, keine amtlichen Pauschalen. Baukosten, Modernisierung, Bereitstellungszins, Förderkredite und Instandhaltung fehlen. Die 35-Prozent-Regel ist eine Orientierung und ersetzt keine Haushaltsrechnung.

Standardrechner bilden gleichbleibende Zahlungen besonders gut ab. Variable Zinsen, Ratenpausen, mehrere Sonderzahlungen, unterjährige Gebühren, Währungsrisiken, Förderdarlehen und komplexe Steuerverrechnung benötigen einen individuellen Zahlungsstrom. Ist ein solches Merkmal entscheidend, sollten Sie ein vollständiges Angebot oder einen bankseitigen Tilgungsplan verwenden.

Steuerliche Ergebnisse hängen vom Kalenderjahr und von persönlichen Merkmalen ab. Verlustverrechnung, bereits gezahlte Vorabpauschalen, Kirchensteuer, ausländische Quellensteuer und die Günstigerprüfung sind nicht in jedem Werkzeug vollständig enthalten. Ebenso sind Baukostenrisiken, Bereitstellungszinsen und Grundbuchkosten nur erfasst, wenn ein Eingabefeld oder Hinweis sie ausdrücklich nennt.

Die Rechnung ist eine Entscheidungshilfe und keine Anlage-, Kredit-, Steuer- oder Rechtsberatung. Prüfen Sie hohe langfristige Verpflichtungen mit belastbaren Angeboten und ausreichender Liquiditätsreserve.

Häufige Fehler beim Baufinanzierungsrechner

Häufig werden Prozent und Prozentpunkte verwechselt. Ein Anschlusszins von fünf statt drei Prozent ist um zwei Prozentpunkte höher. Bei einer großen Restschuld kann das die Monatsrate stark verändern. Ebenso darf eine jährliche Rendite nicht einfach mit der Zahl der Monate multipliziert werden, wenn Zinseszins oder wechselnde Einzahlungen wirken.

Ein weiterer Fehler ist der Vergleich von Brutto- und Nettowerten. Fondsrenditen werden häufig vor Steuer, Kreditkosten dagegen inklusive bestimmter Gebühren beworben. Stellen Sie sicher, dass beide Alternativen dieselben Kosten, Steuern und Zeiträume enthalten. Ein hoher Endwert sagt ohne Summe der Einzahlungen wenig über die tatsächliche Rendite aus.

Kontrollieren Sie Datumsfelder und die gewählte Zinsmethode. Act/365 zählt tatsächliche Tage; die deutsche Methode 30/360 normiert Monate. Prüfen Sie bei Darlehen, ob die Rate den laufenden Zins übersteigt. Andernfalls wächst die Schuld. Lesen Sie außerdem den letzten Tabellenwert: Eine hohe Restschuld bedeutet, dass die Finanzierung am Ende der Zinsbindung nicht abgeschlossen ist.

Die Quellen wurden am 12. September 2026 geprüft. Spätere Steuerwerte, Preisangaben oder rechtliche Änderungen müssen mit dem dann geltenden Stand neu gerechnet werden.

Häufige Fragen

Für welches Jahr gilt der Baufinanzierungsrechner?
Steuer- und Rechtswerte sind auf 2026 gestellt; frei eingegebene Zinssätze gelten für Ihr Szenario.
Ist das Ergebnis verbindlich?
Nein, es ist eine nachvollziehbare Modellrechnung. Maßgeblich sind Vertrag, Abrechnung und Steuerbescheid.
Was ist der Unterschied zwischen nominal und effektiv?
Der nominale Satz nennt die Verzinsung; der effektive Satz bezieht Gutschriftfrequenz oder verpflichtende Kosten ein.
Warum verändert der Zahlungszeitpunkt das Ergebnis?
Früher eingezahltes Kapital wird länger verzinst, frühere Tilgung senkt die nächste Zinsbasis.
Sind Steuern enthalten?
Nur wenn das Werkzeug eine Steueroption oder Steuerzeile zeigt; persönliche Sonderfälle können abweichen.
Wie berücksichtige ich Inflation?
Der Realwert diskontiert einen künftigen Betrag mit der gewählten jährlichen Inflationsrate.
Kann die Rechnung negative Renditen abbilden?
Die zugrunde liegende Mathematik kann negative Sätze verarbeiten, soweit Eingabefeld und Produktlogik dies zulassen.
Warum brauche ich mehrere Szenarien?
Renditen und künftige Zinsen sind unsicher. Ein vorsichtiges Szenario zeigt, ob die Entscheidung Reserven lässt.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Unverbindliche Modellrechnung nach Daten- und Rechtsstand 12. September 2026.

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